Montag, 28. Juli 2014

„Selbstgemachtes Raukenpesto“ oder „Die Rache der Roten Rüben“.

Rauke. Wenn man sich dieses Wort auf der Zunge zergehen lässt, klingt es eher gesund als lecker. Das mag der Grund dafür sein, dass die Rauke erst unter ihrem italienischen Namen Rucola vermehrt den Weg auf deutsche Teller fand. Die Macht des Marketings.

Beim Beet-Club Altona im Suttnerpark war die Rauke in diesem Jahr arglistig: Erst hat sie unseren Roten Rüben das Licht genommen, dann das Leben. Ein Frevel, der nicht ungesühnt blieb. Mit der kulinarischen Rache in Form von Pesto gedenken wir, unser Grillgemüse zu verfeinern.

Rezept für
Tote Rauke im Glas (Raukenpesto)
  • frische Rauke (ca. 300 g)
  • kaltgepresstes Olivenöl (einige Esslöffel)
  • Knoblauchzehen (ein bis zwei)
  • Salz und Pfeffer (nicht zu knapp)
  • Walnuss- oder Pinienkerne (eine Handvoll)
  • Parmesan (nach Geschmack)
Zuerst braucht ihr frische Rauke. Die Samen bekommt ihr z.B. dienstags beim Beet-Club Altona. Ernten könnt ihr schon vier Wochen nach Aussaat.
    1. Organisiert euch pro 300 g Rauke ein Glas mit Schraubverschluss und kocht es aus.
    2. Wascht und trocknet die Rauke. Die leckeren Blüten könnt ihr frisch essen oder mitverarbeiten.
    3. Stopft die Rauke in einen Mixbecher und bedeckt sie großzügig mit Walnuss- oder Pinienkernen, Knoblauch und Parmigiano Reggiano.
    4. Garniert die Mischung mit einer zünftigen Portion Meersalz und einer Prise Pfeffer.
    5. Zerkleinert alles mit Pürierstab oder Mixer und gebt nach und nach Olivenöl dazu.
    6. Beim Öl gilt: immer rein damit, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist!
    7. Ab ins Glas, aufs Brot, über die Nudeln, ins Grillgemüse usw. Guten Appetit!

    1 Kommentar:

    1. Schaut richtig lecker aus, was du da gemacht hast. Muss ich auch mal ausprobieren - genug geerntet haben wir dafür ja dieses Jahr auf jeden Fall :)

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