Sonntag, 16. Oktober 2011

Immer mehr zeigen Flagge gegen Vattenfall.

Wenn Vattenfall sich ein Jahr lang quer durch Altona gräbt, um dem Kohlekraftwerk Moorburg mittels der sogenannten Moorburgtrasse sein Mindestmaß an Effizienz abzuringen, ist es zu spät, diesen Plan zu begraben.

Den zweiten Samstag in Folge haben daher Nachbarn aus der Holstenstraße Flugblätter an Passanten verteilt. Kaum jemand wusste, dass die Straße aufgerissen und der meisten ihrer alten Bäume beraubt werden soll.

Großer Beliebtheit erfreute sich erneut das Prinzip „Widerstand to go“: Die vor Ort gefertigten „Moorburgtrasse stoppen!“-Wimpel zieren immer mehr Balkone und Fenster entlang der geplanten Baustelle wie rote Blätter den Herbst.

Manch einer nutzte die Schablone zum Sprühen fantasievoller Spezialanfertigungen. Manch eine schmückte bedrohte Bäume mit Gebasteltem. Viele kamen unwissend und gingen mit einem Wimpel. Bei einem waren sich alle einig:

Vattenfall kommt hier nicht durch.

Und weil die Kungelei zwischen Vattenfall und Senat auch eine Frage der Demokratie ist, zog die Bannermaschine am Nachmittag vor das Rathaus, wo tausende den weltweiten Aktionstag „Echte Demokratie Jetzt!“ begingen. Aber seht selbst:

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus
Frisch gedeckt für Vattenfall
Jetzt werden andere Saiten aufgezogen!
Der Druck auf Vattenfall wächst
Widerstand aus der Dose
Abb.1: Strandmatten von ALDI – 1 Euro
Abb.2: Vattenfall verunglimpfen – unbezahlbar
Im Hintergrund: Vattenfalls Wohnzimmer
Eine vorbildliche Informationspolitik
Vattenfall weckt versteckte Energien

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