Sonntag, 5. Juni 2011

Vattenfall WEGBASSEN. Und Suttnerblog unplugged.

„Was war los?!“ fragt mich nach der Abschlusskundgebung im Lunapark eine immer noch gestresste aber zu Recht zufriedene Angela. Was los war? Zum Beispiel die großartigste Veranstaltung der Bürgerinitiative „Moorburgtrasse stoppen!“. Und mein fehlender Redebeitrag.

Der einzige Mensch, der meinen Monolog jemals zu Gehör bekommen hat, ist meine Freundin. Und das nicht zu knapp. Schließlich musste ich ja ausprobieren, wie ich den auswendig gelernten Text am besten betone. Also malträtierte ich sie damit beim Kochen, beim Duschen, beim Zähneputzen.


Und dann war ich nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort, habe mir selbst den Stecker gezogen. Suttnerblog unplugged. Die Karriere als Partypolitiker ist verschoben. Eine Rede ist keine Schreibe, weswegen ich den Text hier nicht abtippe.

Mit welch skurrilem Sermon ich den feiernden Mob für den Suttnerpark zu vereinnahmen gehofft hatte, können Neugierige nun der Vorderseite meines Spickzettels entnehmen. Die Fortsetzung und das furiose Finale bleiben für immer auf der Rückseite verborgen.

Zwischen Schade und Schande liegt nur ein n

Kommentare:

  1. hallo lieber redner, wie schade!!! aber die ungehaltenen reden sind es, die die welt verändern: irgendwann! ich würd gern dein finale mal hören: demnächst. wohne am lunapark und gehe abends immer mit meinem hund drumherum spazieren. mit deiner freundin wären wir dann schon drei, die lauschen würden...

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  2. Hallo lieber Unbekannter. Danke für die netten Worte. Auch ohne großes Publikum hat meine Rede viel bewirkt. Bei mir selbst. Den Rest der Welt verändere ich dann ein andermal. Viele Grüße in den Lunapark!

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