Montag, 20. Juni 2011

Moorburgtrasse: Rote Karte für Vattenfall!

Mit Vordruck gegen Vattenfalls Moorburgtrasse!

Ich hasse Papierkram. Von der exorbitanten Steuerrückzahlung bis zum Wohlwollen meiner Mutter gibt es herzlich wenig, das mich mit Begeisterung zur Briefmarke greifen ließe. Dummerweise bedarf die Einwendung gegen Vattenfalls Moorburgtrasse der Schriftform.


Abhilfe schaffen die Postkarten der Bürgerinitiative „Moorburgtrasse stoppen!“. Auf der Rückseite erleichtern vorformulierte Argumente das Procedere. Und ob der hübschen Front fällt es selbst philatelistischen Ignoranten wie mir schwer, den Gang zum Briefkasten zu verweigern.


Grafisch wie textlich ziehen die Karten manch teuer produzierter Edgar-Karte die Wurst vom Teller. Das sage ich als Vegetarier. Und wen beim Anblick spontan die Muse küsst, der kann dieser postalen Sahnetorte seine metaphorische Kirsche aufsetzen und selbst zum Stift greifen:


Zwischen Vattenfall und den Senat passt ein Blatt Papier

Warum es sich lohnt, bis zum 29. Juni Einwendung gegen Vattenfalls Moorburgtrasse zu erheben?

  • Die Moorburgtrasse zementiert das Monopol des Konzerns, der Hamburg mit Bilanztricks um bis zu 70 Millionen Euro betrogen hat.
  • Die Moorburgtrasse zementiert eine Energiepolitik, mit der Vattenfall Hamburgs politische Klimaziele ad absurdum führt.
  • Die Moorburgtrasse zementiert Jahrzehnte, in denen Fernwärme aus dezentralen alternativen Energiequellen keine Perspektive hat.
  • Die Moorburgtrasse zementiert Altona und seine Parks. Und zwar auf einer Breite von zehn Metern. 333 Bäume werden dafür fallen.
> mehr Informationen auf Moorburgtrasse-stoppen.de

1 Kommentar:

  1. Danke für die Unterstützung!
    Wir freuen uns, wenn euch die Karten inspirieren...

    AntwortenLöschen