Dienstag, 28. Juni 2011

Ein Festbericht.

Flohmarkt auf dem Gählerparkfest. Abbildung enthält zu veräußernde Objekte

Mit hübscher Regelmäßigkeit kündige ich auf dem Suttnerblog Termine an und bleibe die anschließende Berichterstattung schuldig, so geschehen beim Umsonstfest 2010. Nicht so bei Gählerparkfest und Umsonstfest 2011. Le voilà:

Das Gählerparkfest konnte den Erwartungen an Wind und Wetter nicht gerecht werden. Auf dem Flohmarkt waren just Vier Euro Fünfzig verdient, als eine nordische Brise drohte, mir die Holzkatzensammlung meiner Freundin um die Ohren zu wehen.

Aus der Not eine Tugend machend packten wir ein, wohlwissend, dass wenige Straßen weiter das windgeschützte Umsonstfest wartete. Kurz darauf sondierten wir dort – eine kostenlose und köstliche Kichererbsensuppe löffelnd – die Lage.

Inmitten des regen Treibens präsentierte sich der Arbeitskreis Lokale Ökonomie, der das Umsonstfest organisiert. Der Verein fördert ein Wirtschaften ohne Geld. Vom Couchtisch bis zum Computerkurs ist beim AK LÖk nichts umsonst, aber alles kostenlos.

Am Stand des Tauschrings Hamburg staunten wir über einen Katalog von respektablem Umfang mit unzähligen Dienstleistungen, die alle 1:1 getauscht werden. Ob Putzen oder Grafikdesign – gehandelt werden Minuten, keine falschen Wertvorstellungen.

Das Team von niriu hatte seine Nachbarschafts-Plattform mit einfachsten Mitteln ins echte Leben geholt: Auf einem Tisch lagen Gegenstände, die bei niriu verliehen werden – auf einer Karte von Altona konnte man sehen, wo die Besitzer wohnen.

Akustisch komplettiert wurde der Tag durch ein Musikprogramm von Deutschfunk (Nikolaus Wiedecke & Die Sugardaddys) bis hin zu Weltverbesserer-Soul (O.O.D. Band). Und wie Valerie and the Cockrings zu ihrem Namen kamen, weiß ich jetzt auch: Sie kneifen. Im Ohr.

Die Waffeln der Frau (Umsonstfest. Foto: niriu)

Wer findet Spider-Kid? (Umsonstfest. Foto: niriu
)

Die niriu-Community auf einer interaktiven Karte (Umsonstfest. Foto: niriu)

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