Samstag, 14. Mai 2011

Vattenfall – Kerngeschäft Klimawandel.

(Grafik: www.polyp.org.uk)

Mit dem Aus für die dauerdefekten Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel wird die nukleare Bedrohung durch den Chaos-Konzern Vattenfall erfreulich sinken. Den Schweden bleibt nur mehr eine Beteiligung am AKW Brokdorf in Schleswig-Holstein.

Betrüblich stimmt mich indes, wie der Konzern künftig seine Millionen zu verdienen gedenkt. Nach dem Ende der Kernenergie konzentriert man sich wieder aufs Kerngeschäft: schmutzigen Kohlestrom.

Vor den Toren der Umwelthauptstadt 2011 wächst ein Kohlekraftwerk in den blauen Himmel, das selbigen ab 2012 mit jährlich 8,5 Millionen Tonnen klima- und gesundheitsschädlichen CO2-Emissionen trüben soll.

Um diese Menge CO2 dauerhaft zu binden, müsste Vattenfall rund 650 Millionen Bäume pflanzen. Aber die Schweden machen es umgekehrt: Um ihre CO2-Billanz zu verbessern, fällen sie ein paar hundert Bäume.

Denn Altonas Parks sollen einer Schneise der Zerstörung weichen, geschlagen für die „Moorburgtrasse“, mit der Vattenfall 180.000 Wohnungen für Jahrzehnte an Fernwärme aus schmutzigem Kohlestrom zu binden sucht.

2009 stammten nur 1,2 Prozent des von Vattenfall erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Statt hier nachzubessern, kompensiert das Unternehmen den Wegfall seiner gemeingefährlichen Atomkraftwerke mit Kohlekraftwerken.

Grün ist und bleibt Vattenfall nur in der Werbung. In Wirklichkeit baut Deutschlands Klimakiller Nr. 1 seine Position aus. Mein Tipp: Wechselt den Anbieter und zieht diesem Drecksladen endgültig den Stecker!

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