Montag, 16. Mai 2011

Nachwuchs im Suttnerpark.

Das wäre der perfekte Aufmacher für meinen 333sten Blog-Post gewesen: Nach dem 2010 gescheiterten ersten Versuch hat Vattenfall erneut beantragt, für die als „Moorburgtrasse“ berüchtigte Fernwärmeleitung 333 Bäume im Stadtgebiet fällen zu dürfen.

29 davon stehen im Bertha-von-Suttner-Park vor meiner Haustür. Präzise formuliert: 29 und ein Bäumchen. Denn am vergangenen Freitag haben Aktivisten von Robin Wood und der Bürgerinitiative „Moorburgtrasse stoppen!“ im Suttnerpark einen Ahorn gepflanzt.


Der minderjährige Sprössling entstammt der Lausitz, wo Vattenfall mit der 380 Hektar großen Lakomaer Teichlandschaft den Lebensraum von über 170 bedrohten Tier- und Pflanzenarten zerstört hat und nun eine Anlage zur CO2-Verpressung betreibt.


Zugegeben: Wenn die Sägen anrücken, kette ich mich vermutlich besser an ein adoleszenteres Gewächs. Aber trotz seiner überschaubaren Größe setzt der kleine Ahorn ein klares Zeichen dafür, dass der Widerstand gegen Vattenfalls zerstörerisches Geschäftsgebaren wächst. Langsam, aber sicher.


> Aktuelle Informationen zum Erheben von Einwendungen gegen die Trasse

Eine Rampensau ist er nicht gerade, dieser Ahorn (Foto: Moorburgtrasse stoppen! und Robin Wood)

Zwischenbilanz im Suttnerpark: Null Bäume gefällt, einer gepflanzt

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