Dienstag, 10. Mai 2011

Interview: Julia wechselt zu Naturstrom.


Tschüss Vattenfall: Die Suttnerblog Ökostrom-Offensive geht weiter


Viele meiner Freunde haben sich 2010 für Ökostrom entschieden und auch 2011 werden es immer mehr. Was ihnen bei der Wahl des Anbieters wichtig war, welche Erfahrungen sie beim Wechsel gemacht haben und wie es sich mit Ökostrom lebt, erzählen sie hier auf dem Suttnerblog in kleinen Interviews.

Vorname: Julia
Alter: 27
Beruf: Werbetexterin
Stromanbieter alt: Vattenfall
Stromanbieter neu: Naturstrom
Wechsel: März 2011


Hallo Julia! Beim Umzug in deine neue Wohnung hast du den Stromanbieter gewechselt. Warum hast du dich für Ökostrom entschieden?

(Julia:) Hi Ben! Nachdem ich bereits aus Umweltschutzgründen vor einem knappen Jahr Vegetarierin geworden bin, versuche ich nach und nach verschiedene Bereiche meines Lebens grüner zu gestalten. Ein Wechsel zu Ökostrom war da nur die logische Konsequenz.


Inzwischen verkauft jeder Ökostrom, sogar Atom- und Kohlestromkonzerne wie Vattenfall. Die große Auswahl macht die Entscheidung nicht leichter. Welcher Anbieter hat dich überzeugt und warum?

(Julia:) Mir war wichtig, dass ich echten Ökostrom beziehe. Greenwashing liegt ja gerade im Trend, vor allem nach den jüngsten Ereignissen in Japan.
Meine Wahl fiel auf Naturstrom, nachdem ich den Ökostrom-Preisvergleich hier auf dem Blog studiert und mir die Webseite von Naturstrom angesehen hatte: Strom aus zu 100 % erneuerbaren Energien, der zudem noch verhältnismäßig günstig ist.

Viele Menschen denken, die Wahl des Stromversorgers sei allein Sache des Vermieters. Wie ging dein Wechsel vonstatten, gab es Probleme?


(Julia:) Der Wechsel war wirklich kinderleicht: Ich habe mich von einer Bekannten werben lassen, bekam dann die Anmeldeunterlagen per Post und musste lediglich eine Postkarte mit einigen wenigen Angaben wie Zählernummer an Naturstrom zurückschicken. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich dann auch schon die Bestätigung meines Vertrags im Briefkasten.

Ein häufiges Argument gegen Ökostrom ist, dass er zu teuer sei. Hand aufs Herz. Kanntest du vor dem Wechsel deine monatlichen Stromkosten?

(Julia:) Ich gehöre zu den Menschen, die man mit Verwaltungskram und Zahlen jagen kann. Meine Stromkosten waren bislang Teil meiner Untermiete, die ich an meine letzte Mitbewohnerin gezahlt habe. Ich wusste, dass ich sie zahle, habe mich aber ehrlich gesagt nicht mit der tatsächlichen Kostenhöhe auseinandergesetzt. Dabei lohnt es sich, die eigene Bequemlichkeit bei solchen Themen zu überwinden – denn der einmalige Aufwand macht auf lange Sicht einen großen Unterschied.

Toll, dass du Vattenfall den Stecker gezogen hast und vielen Dank für das Interview!

Mehr Stromwechsler auf dem Suttnerblog:

Wenn auch ihr euch für Ökostrom interessiert, findet ihr auf dem Suttnerblog einen Preisvergleich empfehlenswerter Ökostromanbieter.

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