Dienstag, 19. April 2011

Ökostrom für Facebook – Greenpeace gefällt Kohlestrom nicht.

Im Netz Surfen verbraucht mehr als den eigenen Strom (GreenpeaceVideo)

Manchmal denke ich darüber nach, meine Misanthropie zu vergessen und Mark Zuckerberg die digitale Hand zu reichen. Immerhin könnte ich mich dann an den Facebook-Aktionen von Greenpeace beteiligen.

Greenpeace's Kampagne „Unfriend Coal“ läuft gerade ihrem Höhepunkt entgegen: Zum Earth Day am 22. April soll Facebook zusagen, seinen enormen Energiebedarf ab 2021 mit 100 % Ökostrom zu decken.

Mittlerweile gefällt „Unfriend Coal“ über 160.000 Menschen. Und die rief Greenpeace nun zum Weltrekordversuch: In nur 24 Stunden sollten 50.000 Kommentare für ein grünes Facebook zusammenkommen. Es wurden 80.027!

Warum? Weil es Spaß macht, auf Facebook für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen. Weil es einfach ist. Und weil man das Ergebnis sofort sehen kann. Ob Facebook sich davon beeindrucken lässt, bleibt abzuwarten.

Facebook Pressesprecher Lee Weinstein ließ im Februar verlautbaren, das im Bau befindliche Datencenter des Unternehmens werde ein Beispiel an Energieeffizienz. Warum man es mit schmutziger Kohle zu betreiben gedenkt, sagte er nicht. (Quelle: datacenterknowledge.com)

300 Millionen passive Kohlestrom-Nutzer bei Facebook (GreenpeaceVideo)

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