Mittwoch, 9. Februar 2011

klimahlzeit-Tipp #4: Reinen Tisch machen!

(Dieser Artikel ist Teil meines Twitter-Projektes klimahlzeit, bei dem ich meine weggeworfenen Lebensmittel öffentlich mache und Tipps gebe, wie sich solche Verschwendung vermeiden lässt.)

„Iss auf, dann scheint morgen die Sonne!
Obgleich ich meinen Erzeugern spätestens im Kindergarten das Gegenteil zu beweisen vermochte, bestand ihre Kausalkette nicht komplett aus Blech. Vergeudetes Essen und das Wetter stehen in Relation, wenn auch in einer weitreichenderen.

Selbst vermeintlich regionale Produkte wurden oft viele tausend Kilometer transportiert. Ökologischer Unsinn wie Bio-Karotten aus Israel lassen sich noch an der Beschilderung entlarven. Bei Nordseekrabben, die inzwischen zu 90 % in Afrika gepult werden, sieht das schon anders aus.

Solange der CO2-Fussabdruck von Lebensmitteln nicht ausgewiesen ist, macht es umso mehr Sinn, kein Essen zu verschwenden. Bevor ich später einen weit gereisten Palmölriegel nachschiebe, speise ich Mittags lieber doch zu Ende, obwohl ich schon satt bin.

Darum lautet mein klimahlzeit-Tipp #4:
Reinen Tisch machen!
Oder um es wie Mama und Papa zu sagen: „Iss schön auf, dann bremst du den Klimawandel mit seinen Sturmfluten und Dürren!

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