Samstag, 19. Februar 2011

Geschäftstermin: ohne Geld im Hofladen.

Schwer zu verfehlen: Der Kattendorfer Hofladen in der Lappenbergsalle 36

Die drei Hofziegen bringen es pro Tag auf 10 Liter Milch, genug für 1 Kilo Käse

Limose, bist du es? Fleisch von Tieren mit Namen


Fröhlich pfeifend legte ich mir eben ein paar Scheiben köstlichen Bergkäse aufs Brot. Dieser Umstand ist bemerkenswert, da es sich um Käse von „meiner“ Kuh handelte, den ich nicht mit Bargeld, sondern mit der Dividende meiner Kuhaktie bezahlt habe, und zwar im Kattendorfer Hofladen in Eimsbüttel.


Neben köstlichem Käse finden sich dort weitere Molkereiprodukte, Gemüse, Fleisch und Brot, fast alles aus eigener Herstellung und in Demeter-Qualität. Hier weiß ich, woher die Ware stammt. Ich weiß, wie mein Geld dem Hof zugute kommt. Und ich weiß um die Herausforderungen, die der Gemüsebau, die Kuhherde und die Käserei 2010 mit sich gebracht haben.

Diese Wertschätzung der Lebensmittel gefällt mir. Sie passt gut zu meinem Vorsatz, weniger Nahrung zu vergeuden. Dass die Erzeugnisse teurer sind als die Massenware, die Discounter wie Aldi den Bauern abpressen, empfinde ich als hilfreich. Hier überlege ich zweimal, wie viel ich kaufe. So landet weniger im Müll.

Besonders mundet der Käse übrigens mit passendem Brot. Probiert selbst:

Kattendorfer Hofladen in Hamburg Eimbsbüttel

  • Lappenbergsallee 36
  • Dienstags bis Freitags 11:00 - 20:00 Uhr
  • Samstags 08:00 - 14:00 Uhr
Marktstand vom Kattendorfer Hof in Hamburg Altona
  • Ökomarkt auf dem Spritzenplatz
  • Samstags von 09:30 - 15:00 Uhr
Mehr Kattendorfer Hof auf dem Suttnerblog:
> Kuhaktie mit Käserendite
> Wenn ein Idealist eine Aktie kauft
> Ich kaufe mir eine Kuh

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