Dienstag, 14. Dezember 2010

Atomkraft – eine Hängemattentechnologie.

Gerne fabulieren Politiker und Lobbyisten von sauberer Atomenergie. Von sauberer Urangewinnung fabulieren sie nicht: Genau wie ihren sauberen Atommüll überlassen sie auch den sauberen Uranabbau lieber anderen Ländern.

Ein Grund dafür ist, dass deutsche Uranminen selbst zwanzig Jahre nach ihrer Stilllegung noch enorme Summen verschlingen. Die Rekultivierung ehemaliger Abbaugebiete in Sachsen und Thüringen dauert nun schon zwanzig Jahre und hat den Bund bis Ende 2009 5,3 Milliarden Euro gekostet.

Vom Uranabbau bis zum strahlenden Müll ist die Kernkraft keine Brücken-, sondern eine Hängemattentechnologie: Vattenfall, RWE, E.ON und EnBW zählen entspannt ihre Milliarden, die milliardenschweren Folgen für Gesundheit und Umwelt tragen andere. Eine bequeme Situation, wenn man keine Moral kennt.

Die Dokumentation „Yellow Cake“ verspricht eine objektive Einschätzung der weltweiten Urangewinnung nach sozialen Gesichtspunkten. Das Filmteam um Regisseur Joachim Tschirner hat fünf Jahre lang Aspekte der Atomenergie beleuchtet, die unsere Bundesregierung null Sekunden interessiert haben. Hier der Trailer:


Ab 16. Dezember im Kino: Yellow Cake – Die Lüge von der sauberen Energie

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