Dienstag, 17. August 2010

DWS Investmentfonds – ein todsicheres Geschäft?

Wie weit würdet ihr für Geld gehen? (ARD-Magazin „Report aus Mainz“)

Oft fällt es schwer, das eigene Leben ethischer zu gestalten. Manchmal fällt es leicht. Zum Beispiel bei der Wahl der Bank. Viele Kreditinstitute buhlen mit kurzfristigen Zinsen um unser Erspartes. Wie sie es zu mehren gedenken, verraten sie nicht. Kein Wunder. Schließlich ist der Blick hinter die Kulissen oft wenig werbewirksam.

Mit Streumunition wurden laut der Hilfsorganisation Handicap International rund 100.000 Zivilisten getötet, fast ein Drittel davon Kinder. Seit Juni 2009 ist die Förderung der Produktion in Deutschland verboten, seit August 2010 sind Einsatz, Herstellung und Weitergabe durch die Streubomben-Konvention untersagt.

Doch Waffengeschäfte rentieren sich. Und gehören darum, wie die
Zerstörung des Regenwaldes, Atomkraftwerke in Erdbebengebieten oder die Verseuchung von Niger mit Uran, zum Portfolio der Deutschen Bank. Investmentfonds ihrer Tochtergesellschaft DWS Investments versprechen wortwörtlich Bombengeschäfte.

Die Liste der Verfehlungen deutscher und internationaler Banken ist lang. Mehr darüber findet ihr bei der Nichtregierungsorganisation Urgewald.

Steckbriefe der bekanntesten ethisch-ökologischen Banken findet ihr auf dem Blog von oecommunity.

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