Freitag, 30. Juli 2010

Vattenfall: Greenwashing im Schleudergang.

Vattenfall interessiert sich nicht für die Menschen in Hamburg, es sei denn, sie demonstrieren auf dem eigenen Firmengelände. In Schleswig-Holstein versagt der Konzern seit Jahren beim Betrieb zweier Kernkraftwerke. In Hamburg-Moorburg baut er seinen beachtlichen Vorsprung als klimaschädlichster Stromanbieter Deutschlands weiter aus. Für seine Moorburgtrasse wollte er mal eben die Grünflachen in Hamburg-Altona abholzen. Der Claim Energie für Hamburg ist mehr als eine Frechheit.

Kein Wunder, dass immer weniger Hamburger Lust auf die Volksfeste haben, die Vattenfall ihnen als Ausgleich für eine volksverachtende Energiepolitik serviert. Davon zeugen die Proteste, die mittlerweile jede PR-Veranstaltung des Unternehmens begleiten. Nach dem Baustopp der Moorburgtrasse stehen Vatenfalls Werbelügen im Fokus der Bürger, die sich als Aktionsbündnis Stop-Greenwashing nicht nur mit kreativen Aktionen, sondern seit kurzem auch mit eigener Internetseite präsentieren.

Was das Bündnis schon erreicht hat, was geplant ist und wie ihr euch beteiligen könnt, erfahrt ihr auf dem Blog von Stop-Greenwashing.


Für die Kinder gab es Geschichten, für Vattenfall die Leviten: Lesetage 2010
(Video: stop-greenwashing.org)

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