Mittwoch, 14. Juli 2010

Kokos-Grillgenuss.

Am vergangenen Sonntag überraschte ich meine Nachbarn mit dem erfolgreichen Test eines Rauchmelders. Anlass für dieses beruhigende Zeugnis funktionierender Frühwarnung war das erste Barbecue des Jahres auf dem Balkon. Leider muss ich jeden enttäuschen, der nach dieser Einleitung auf karibische Grillrezepte hofft: Hier geht es nicht um das Darauf, sondern um das Darunter.

Es ist kurios. Da sitze ich an einem FSC-zertifizierten Eukalyptustisch und war doch kurz davor, illegal geschlagenes Tropenholz zu verfeuern. Denn auch bei Holzkohle garantiert nur das FSC-Siegel nachhaltige Waldwirtschaft; 120.000 Tonnen Kohle landen jedes Jahr auf deutschen Grills, nahezu 100 % davon stammen nicht aus Deutschland.

Bewusst wurde mir dieser Misstand erst, als ich kürzlich Grillbriketts aus Kokosschalen entdeckte. Die werden zwar ebenfalls importiert, doch sterben dafür keine Bäume. Somit scheinen mir die schadstoffarmen und lange brennenden Cocos Grillketts die umweltfreundlichste Art, den Grill zu befeuern. Nur mit Eierkartons sollte man sie nicht anzünden, solange sich in der Nähe ein Rauchmelder befindet. (Quellen: de.wikipedia.org, oekotest.de)

Ein Hauch Karibik: Cocos Grillketts vom Holzkohlewerk Lüneburg

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