Dienstag, 1. Juni 2010

Eine umwerfende Anti-Atom-Kampagne.


Wenn trotz Atomenergie die Lichter ausgehen (Video:
Flashmob1000 @ Youtube)


Viel Beachtung findet gerade die preisgekrönte Schweizer Werbeagentur Walker mit ihrer Internetseite „Sicherer Strom“ und dem dazugehörigen Viral-Film „Zonenplan“, den ihr euch oben ansehen könnt.

Kritiker mögen nun maulen, bei einem nuklearen Zwischenfall kippe niemand auf der Stelle tot um. Da haben Sie Recht. Selbst an akuter Strahlenkrankheit stirbt man selten ohne Übelkeit und Erbrechen.

Als schlimmste anzunehmende Folge eines Reaktorunglücks in Krümmel prognostiziert die Physikerin Oda Becker von der Fachhochschule Hannover eine Sterblichkeitsrate von 20 % auf der Reeperbahn. Es interessiert mich wenig, dass die Frau keinen Lehrstuhl für Reaktorsicherheit inne hat. Schließlich berechnet sie nur mögliche Ausbreitungen radioaktiver Strahlung.

Und eines ist sicher: Im Ernstfall stünde Vattenfall ähnlich hilflos da wie derzeit BP. Das dokumentiert die NDR-Reportage mit dem reißerischen Titel „Die Atomlüge“ in erschreckenden Bildern:


Die übrigen vier Teile findet ihr auf Youtube, z.B. bei docjus

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