Samstag, 22. Mai 2010

Shell: Blut im Tank.


Gehaltvollere Filme über Shell findet ihr auf dem Blog von Amnesty International


Shell ist ein kriminelles Unternehmen. Für die Ausbeutung der Ölreserven von Nigeria zerstörte der Konzern das Land und damit die Lebensgrundlage der Einheimischen. Nutznießer auf nigerianischer Seite waren die wechselnden Militärdiktaturen. Eine Hand wusch die andere, zum Beispiel 1990, als Shell zur Auflösung einer Demonstration die Unterstützung der Militärpolizei anforderte. 80 Menschen starben.


Daher war ich überrascht, als ich auf die Internetseite Shell apologises
stieß, auf der ein vermeintlicher Mitarbeiter von Shell sich bei den Nigerianern entschuldigt. Wie mir Jan in den Kommentaren schreibt, handelt es sich dabei aber um eine Aktion der Aktivistengruppe The Yes Man, welche unter anderem durch ihre gefälschte Ausgabe der New York Times bekannt wurde.

Ich empfehle wirklich jedem, sich über die Machenschaften von Shell zu informieren, zum Beispiel bei Amnesty International.

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