Mittwoch, 5. Mai 2010

klimahlzeit-Tipp #3: Reste kalt machen!

(Dieser Artikel ist Teil meines Twitter-Projektes klimahlzeit, bei dem ich meine weggeworfenen Lebensmittel öffentlich mache und Tipps gebe, wie sich solche Verschwendung vermeiden lässt.)

Zugegeben – allzu selten finde ich Zeit und Muße, eine Schubkarre mit Blattwerk nach Hause zu schaffen, wenn es mir nach Spinat gelüstet. Trotzdem suche ich, Käpt'n Iglo den eisigen Handschlag zu verwehren, wo immer es geht. Schließlich verbraucht die Kühlkette von Tiefkühlprodukten mehr CO2 als die von Frischwaren. Was aber tun mit dem leeren Gefrierfach?

Neben der Lagerung alkoholischer Köstlichkeiten lassen sich dort prima übriggebliebene Lebensmittel konservieren. Das kombiniert nicht nur die süße Frucht der Verfügbarkeit mit dem Stromverbrauch, den man ohnehin hat – es endet auch weniger Nahrung im Müll. Folgendes fror ich schon ein:

  • Brot und Brötchen (für Toaster oder Ofen)
  • Apfelkuchen (spontan an Gäste verfüttern)
  • Zitronengras (unaufgetaut klein hauen und ab ins Curry)
  • Chilis (da sind immer viel zu viele in der Packung)
  • Grillfleisch (Wegwerfprodukt Nr. 1 im Sommer)
  • Chili con Carne (nie wieder drei Tage dasselbe essen)
  • etc.

Darum lautet mein klimahlzeit-Tipp #3:
Reste kalt machen! Werft Lebensmittel nicht in den Müll, sondern ins Gefrierfach. Selbst wenn es nur ein Brötchen ist – seine Zeit wird kommen!

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