Freitag, 14. Mai 2010

Der schmutzige Preis für saubere Kernenergie.

Wenn ich Menschen von sauberer Kernenergie reden höre, bekomme ich immer einen leichten Kotzreiz. Nicht nur, weil ich Kernkraftwerke und nukleare Endlager für ein unerträgliches Sicherheitsrisiko halte, sondern auch, weil es mich ärgert, dass bei dieser Debatte nie über den europäischen Tellerrand geschaut wird.

70 % der bekannten Uranvorkommen befinden sich auf dem Land indigener Völker, zum Beispiel in Niger oder Kanada. Doch von diesem Reichtum profitieren nur andere. Die lokale Bevölkerung wird durch die Uranminen krank. Sind die Vorkommen erschöpft, bleibt ihr nichts als eine verstrahle Wüste und verseuchtes Trinkwasser.

In diesem Film besuchen Wissenschaftler ein Abbaugebiet in Niger:

Urlaubsland für Freunde sauberer Kernenergie (Video: GreenpeaceAT @ Youtube)

Im ersten Teil der schicken
Uranstory von Greenpeace Schweiz erfahrt ihr mehr über den Uranabbau und seine Folgen:


Schön illustriert: Die Uranstory von Greenpeace Schweiz (Video: uranstory.ch)

Kommentare:

  1. Und dieser Blogeintrag steht ganz oben im Google-Ranking betreffs Solarenenergie/Atomenergie! Nicht zu fassen.

    Ich werde mich bei Google beschweren! So einen grüngepissten Propaganda-Schrott oben ins Ranking zu hieven ist ja wohl unter aller Kanone.

    Google ist auch nicht mehr was es einmal war.

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  2. Wahnsinn. Dabei kam das Wort „Solarenergie“ in diesem Post gar nicht vor. Lass mich wissen, was Herr Google zu seiner Entschuldigung vorzubringen hat!

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