Dienstag, 13. April 2010

klimahlzeit-Tipp #1: Mach’s mini!

(Dieser Artikel ist Teil meines Twitter-Projektes klimahlzeit, bei dem ich meine weggeworfenen Lebensmittel öffentlich mache und Tipps gebe, wie sich solche Verschwendung vermeiden lässt.)

Ein Bekannter von mir bestellt in Fast Food Restaurants mit Vorliebe Menüs. Die Hälfte davon landet – kaum angerührt – im Müll. Seine Begründung: „Die Pommes waren eh umsonst.
Ich sage: Von derart gedankenlosem Handeln wird mir schlechter als von einem Mc Flurry mit doppelt Bacon.

- Transport der Kartoffeln: CO2
- Verarbeitung zu Pommes: CO2
- Einfrieren der Pommes: CO2
- Transport
und Kühlung der Pommes: CO2
- Frittieren der Pommes: CO2
- etc.

Wer ein Menü kauft, und davon die Hälfte wegschmeißt, hat womöglich die schöne Illusion, wenig gegessen zu haben. Am Ende des Tages hat er dafür nichts extra bezahlt. Wer hingegen unsere Wegwerfgesellschaft boykottiert, und sei es nur durch den Verzicht auf eine
kostenlose Portion Pommes Frites pro Woche, der betreibt letzen Endes Klimaschutz, für den er sich noch nicht einmal einschränken muss.

Darum lautet mein klimahlzeit-Tipp #1:
Mach´s mini! Weggeworfene Bestandteile eines Fast Food Menüs kosten vielleicht kein Geld. Aber unnötige CO2-Emissionen.

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