Montag, 15. Februar 2010

Wer raucht im Kinderzimmer?

Für mich als Außenstehenden ist das Konsumverhalten frisch gebackener Eltern oft befremdlich. Unter der Maxime „für den Nachwuchs nur das Beste werden keine Gefangenen gemacht: Flaschen- und Babykostwärmer, Dampfsterilisator, mehrere Kinderwagen – Geld spielt keine Rolle. Aber der Strom kommt von Vattenfall.

Würden solche Eltern im Kinderzimmer rauchen? Wohl kaum. Warum finanzieren sie dann den Bau eines Kohlekraftwerkes in Hamburg, das ihren Nachwuchs mit 400 Tonnen Feinstaub und 8 Millionen Tonnen CO2 jährlich doppelt so stark belasten wird wie der gesamte Hamburger Straßenverkehr?
(Quelle:
Wilhelmsburger Ärzteschaft e.V.)

Warum finanzieren Sie ein Atomkraftwerk bei Hamburg, in dem es seit 1984 zu 313 meldepflichtigen Pannen gekommen ist? (Quelle: de.wikipedia.org
)

Warum kaufen Sie ihren Kindern Kleidung aus 100 % Baumwolle, hinterlassen ihnen aber gleichzeitig ein kaputtes Klima, das Risiko eines atomaren Zwischenfalles und die ungelöste Endlagerung radioaktiver Substanzen?

Wer seinen Kinder wirklich das Beste bieten will, kann bei der Wahl des Stromanbieters mit wenig viel erreichen. Der Wechsel
dauert keine zehn Minuten und ist günstiger, als viele denken: Für einen vier Personen Haushalt liegt die Preisdifferenz pro Monat bei ca. einem Euro. Aber seht selbst:

> Ökostrom: eine Preisübersicht.

Mehr über die zu erwartenden Gesundheitsschäden durch das Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg bei Kindern weiß die Wilhelmsburger Ärzteschaft e.V.

Der folgende Film der Organisation „Healthy Child Healthy World sei allen Eltern – und solchen, die es werden wollen – wärmstens empfohlen:


Umweltgefahren für Kleinkinder, wunderschön veranschaulicht
(Video:
Healthy Child Healthy World, via better and green)

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