Sonntag, 21. Februar 2010

Die Robin Hood Steuer.

Dass vielen Religionen Armut als Unschuld gilt, macht Sinn: Betrachten wir unser Leben kritisch, geht alles, was wir besitzen, auf Kosten anderer. Eine leckere Banane von Chiquita? Gepflückt von Kindern in der dritten Welt. Ein köstlicher Kaffee von Nestlé? Angebaut von Sklaven in Afrika. Taschentücher von Procter & Gamble? Brasilianische Indianer müssen sich ein neues Zuhause suchen, mit ihren Wäldern putzen wir uns nun die Nase.
(Quellen: en.wikipedia.org, oxfam.de,
robinwood.de)

Leider nutzen diese Missstände den Konzernen mehr, als sie ihnen schaden – was der Konsument nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Eine interessante Idee zur Bekämpfung der weltweiten Armut hat das Bündnis „European Cross-networking Space
(CNS) erarbeitet. Sie nennen es die Robin Hood Tax. Was damit gemeint ist, erklärt dieser Film mit dem großartigen Bill Nighy:


Bill Nighy in Hochform (Video:
robinhoodtax.org.uk)

Mittlerweile existiert auch eine deutsche Version mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers, die dem Original aber nicht annähernd das Wasser reichen kann. Was denkt ihr über die Finanztransaktionssteuer?

>
Zur Abstimmung „Steuer gegen Armut – ja oder nein?
> Bei Wikipedia steht ein ganzer Roman über die Finanztransaktionssteuer
> Gefunden bei wir-klimaretter.de

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