Mittwoch, 3. Februar 2010

Die dunkle Seite der Nacht.

Wenn ich von ausgetretenen Straßenlaternen höre, denke ich an gelangweilte Dorfjugend, die nach einer Flasche Malibu auf dem Spielplatz ein wenig gegen die Tristesse der eigenen Existenz rebelliert. Dass es so etwas gibt wie gezielte umweltpolitisch motivierte Anschläge auf unnötige Beleuchtung war mir neu. Aber genau darum geht es beim Clan du Néon. Die in Paris gegründete Gruppe zieht nachts – oft als Clowns verkleidet – durch die Straßen und dreht den Leuchtreklamen von Geschäften und Firmen den Strom ab, um auf die unnötige Freisetzung von CO2 hinzuweisen. Rechtlich gesehen ist daran nichts auszusetzen, es liegt keine Sachbeschädigung vor und die Betroffenen sparen bei der nächsten Stromrechnung bares Geld.

Wenn ich mir die Videos des Clan anschaue, wird mir einmal mehr die Schizophrenie europäischer Gesetzgebung klar:

Glühbirnen sind verboten – eine Fußgängerzone, die nachts strahlt wie ein Weihnachtsbaum, geht klar.

> Gefunden habe ich den Clan due Néon bei wir-klimaretter.de
> Hier geht es zum Blog des Clan du Néon


Ökologisch korrekter Golfsport in Frankreich (Video: minchuel @ dailymotion)

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