Freitag, 29. Januar 2010

Die versteckte Verschwendung.

Ich tendiere zu Hamsterkäufen. Dabei folgen meine samstäglichen Beutezüge durch die deutsche Discount-Landschaft immer demselben Schema: Die ganze Woche hatte ich nichts im Kühlschrank außer drei Schrumpfmöhren und einer halben Limette, jetzt wird der Einkaufswagen vollgepackt. Natürlich landen 70 % der Sachen spätestens Mittwoch verrottet im Müll. Aber noch einmal in einen leeren Kühlschrank greifen? Nein danke!

Letzen Endes schmeiße ich so Woche für Woche Geld weg. Trotzdem hat es keine finanziellen Gründe, dass ich jede schlecht gewordene Orange beklage, sondern ethische – der Gedanke an hungernde Menschen ist mit jedem vergeudeten Bissen so untrennbar verknüpft wie der Gestank mit dem vollen Mülleimer. Dass weggeworfene Lebensmittel aber viel mehr anrichten, war mir lange Zeit nicht bewusst:
  • CO2-Emissionen beim Transport
  • Wasserverschwendung in den erzeugenden Ländern
  • und schlimmstenfalls Rodungen, um neue Anbauflächen zu schaffen
In der trefflichen Reihe „Transparency“ des GOOD Magazine wurde das Thema jetzt aufs Schönste visualisiert:

Weniger wegwerfen: kleiner Aufwand, große Wirkung (Video: GOOD @ Youtube)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen