Montag, 4. Januar 2010

Die Exilverwaltung von Hamburg Altona.

Für den Bau der sogenannten Moorburgtrasse droht in Hamburg Altona die Rodung von fast 400 Bäumen. Das haben Politiker der Bezirksverwaltung entschieden – Politiker, von denen nicht wenige im Elbvorort Blankenese leben. Da überrascht es wenig, dass diese Herrschaften in der Zerstörung zahlreicher Altonaer Parks keine Belastung für Umwelt und Anwohner sehen und das Vorhaben ohne Bürgerbeteiligung genehmigten. Schließlich wohnen sie selber ja weit weg.

Aber was wäre, wenn die Fernwärmeleitung durch Blankenese verlegt würde? Eine Welle der Empörung bräche los. Das zeigen Plakate, die dort seit kurzem über eine vermeintliche Änderung des Trassenverlaufs
informieren“. Die Reaktionen der Hamburger Oberschicht lassen keinen Zweifel, dass so ein Bau(m)debakel in Blankenese undenkbar ist – und das Recht auf politische Mitbestimmung immer auch eine Frage der sozialen Stellung.

Mehr darüber erfahrt ihr bei der Hamburger Morgenpost:
> Riesen-Wirbel um Moorburg-Trasse


Diese gefälschten Plakate sorgen für Empörung in Blankenese (Klick)



Undenkbar: eine unangekündigte Großbaustelle in Blankenese (Klick)

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