Donnerstag, 14. Januar 2010

BUND-Klage gegen Moorburgtrasse abgewiesen.

Zwar ist das Vorhaben mit erheblichen Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft verbunden. Für eine Umweltverträglichkeitsprüfung gelten aber höhere Anforderungen. Danach ist bei der Rodung von Bäumen ein Schwellenwert von 10 ha Wald bestimmt. Das entspricht etwa 2.500 Bäumen.

Dieser Wert wird deutlich unterschritten.
Das Verwaltungsgericht Hamburg hat die BUND-Klage gegen den Bau der Moorburgtrasse von Vattenfall für unzulässig erklärt. Dies ist ein Auszug aus der Pressemitteilung. Mit allem habe ich gerechnet. Aber nicht damit, dass unser Gesetz der grundlosen Rodung von 397 Bäumen keine nachteiligen Umweltauswirkungen beimisst. Ab 2.500 Bäumen hätte die Sache anders ausgesehen. Hmpf.

Das bedeutet, dass am Montag mit großer Wahrscheinlichkeit die ersten Bäume gefällt werden. Wer sie noch einmal sehen möchte: Am Sonntag den 17.01. lädt die Initiative Moorburgtrasse stoppen! zum Angrillen mit den Baumbesetzern im Gählerpark. Der Grill brennt ab 14 Uhr, es gibt veganes Essen und Glühwein.

> Beim Justizportal Hamburg gibt es die Urteilsbegründung als PDF


Pressekonferenz des BUND Hamburg im Gählerpark (Foto: Jürgen Mumme)


Im Bauabschnitt Gählerpark wird ab sofort gefällt
(Foto: Jürgen Mumme)

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