Donnerstag, 10. Dezember 2009

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Ein Thema polarisiert die Internetgemeinde: In den Kommentaren großer Zeitungen und privater Blogs wird gestritten, ob der Klimawandel von Menschen verursacht und gefährlich ist, oder eine natürliche Temperaturschwankung, vor der wir nichts zu befürchten haben. Leider finden diese Diskussionen auf sehr emotionaler Ebene statt. Kein Wunder – wer nicht kiloweise Fachliteratur gewälzt hat, kann schwerlich eine qualifizierte Meinung zu einem so komplexen Sachverhalt haben. Letzten Endes wissen wir gar nichts.

Umso mehr freue ich mich über die aktuelle Arbeit von David McCandless. Der Londoner, der sich selbst als visual & data journalist bezeichnet, hat sich die Mühe gemacht, Argumente beider Seiten zu analysieren, auszuwerten und leicht verständlich darzustellen. Zu welchem Ergebnis er dabei kommt, erfahrt ihr auf seinem Blog Information is beautiful, seine Informationsgrafik komprimiert stundenlange, hitzige Online-Debatten auf eine DIN-A4 Seite. Hier ein kleiner Vorgeschmack:


Skeptiker:
In der Vergangenheit stiegen der CO2-Anteil in der Atmosphäre und die Temperatur deutlich nacheinander. Daher kann CO2 nicht die Ursache der globalen Erwärmung sein.

Überzeugte:
Dieser natürliche Effekt wird durch unsere CO2-Emissionen und den daraus resultierenden Treibhauseffekt massiv verstärkt.

> Und hier die Informationsgrafik: The climate deniers vs the consensus

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