Dienstag, 29. Dezember 2009

Ein Bär unterm Baum.

Das Weihnachtsfest ist die ideale Gelegenheit, um unter dem Deckmantel der Nächstenliebe ein wenig Geld an den Eisbären zu bringen. Darum freute sich meine Verwandtschaft auch in diesem Jahr über eine WWF-Spendenurkunde zum Schutz der Arktis und der Eisbären. Was die subventionierten Tiere treiben, könnt ihr live im Internet verfolgen. Denn um ihre Bedrohung durch den Klimawandel zu zeigen, investiert der WWF einen Teil der Spendengelder in Satellitenpeilsender.

Die kanadische Eisbärdame Aurora, 196 cm lang und 211 kg schwer, trägt ihren Sender seit September 2008. Das Tracking beweist, dass sie sich fast ausschließlich auf Packeis aufhält. Dort geht sie an Eislöchern auf Robbenjagd, schmilzt das Eis, droht ihr und ihren Artgenossen der Hungertod.

Die Auswertung der Satellitenpeilsender stärkt den WWF bei der Forderung nach größeren Schutzgebieten für die Eisbären und einer Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen. Geht doch selber eimal auf Eisbärenjagd:

> Zum WWF-Canon Polar Bear Tracker
> Zum Aktionsplan Artkis des WWF-Deutschland

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