Montag, 26. Oktober 2009

Die Kohle-Lobby hat zuviel Kohle.

Glaube keinem Kohle-Lobbyisten (Grafik: Satirische Kampagnen-Interpretation)

Sicher ist auch euch die massive Kampagne des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (DEBRIV) aufgefallen. Und sicher kommen auch euch Aussagen wie „Die 26 % Anteil der Kohle am Weltenergieverbrauch lassen sich nicht durch 26 % Wunschdenken ersetzen“ komisch vor.

Mit diesem misslungenen Greenwashing-Versuch ist der DEBRIV Dauergast beim Klima-Lügendetektor. Dort erfahrt ihr alles über das Märchen vom sauberen Kohlestrom, die geschäftlichen Verflechtungen dieser selbsternannten Experten und die Vertreibung eines ganzen Dorfes.

Die Kampagne stammt übrigens von einer Leipziger Werbeagentur. Ein klarer Fall für die Kategorie „Werber ohne Gewissen“ – immerhin mussten in den vergangenen Jahrzehnten 24.000 Menschen aus der Region Leipzig ihre Heimat dem Braunkohletagebau überlassen. Pfui!

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