Mittwoch, 30. September 2009

Halbe Hafencity ohne Vattenfall-Fernwärme.


Da hilft auch der Vattenfall-Song nichts: Hamburg hat keinen Bock auf euch

Erst baut uns Vattenfall ein überdimensioniertes Kohlekraftwerk vor die Haustür, jetzt werden sie ihre Fernwärme nicht los: Der Auftrag für die Belieferung der östlichen Hafencity – ein Areal mit Wohnraum für 12.000 Menschen und Büros für über 40.000 Arbeitsplätze – geht an den deutsch-französischen Dalkia-Konzern. Jürgen Bruns-Berentelg, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH, begründet die Entscheidung:
Ausschlaggebend (…) war der große Anteil erneuerbarer Energien und die großen Einsparungen von Kohlendioxid.
Ein harter Schlag für Vattenfall: Die ohnehin schon bescheidene Effizienz von Moorburg – knapp die Hälfte der gewonnenen Energie geht verloren – würde sich ohne den ausreichenden Verkauf von Fernwärme weiter verringern.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Die Fernwärme für die Hafencity Ost wird nun zu über 90 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammen. Dem hat Vattenfall nicht viel entgegenzusetzen, ein Kohlekraftwerk mit einem CO2-Ausstoß von 8,5 Millionen Tonnen pro Jahr wird durch die Nutzung der Abwärme nicht umweltfreundlicher.

Mehr über diese großartige Neuigkeit erfahrt ihr beim NDR

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