Montag, 10. August 2009

Gute Nacht, Nachtspeicher.

Ihr wohnt in einer Mietswohnung mit Nachtspeicherheizung? Die Energieeinsparverordnung der Bundesregierung erlaubt eurem Vermieter den Betrieb bis mindestens 2019. Zeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen! Das Argument, Nachtspeicheröfen seien ohnehin eine teure Angelegenheit und der Atom- und Kohlestrom sei wenigstens günstig, lasse ich nicht gelten:
  • allein 2008 stieg der Strompreis um ca. 6,5 Prozent
  • Vattenfall, ENBW, e.on und RWE konnten ihre Gewinne in den ersten neun Monaten desselben Jahres im Schnitt um 11 Prozent steigern
  • gleichzeitig fahren alle vier Konzerne massive Werbekampagnen für Nachtspeicheröfen
    (Quelle: BUND)
Tatsächlich sind Atom-und Kohlestrom also teuer und Vattenfall und Co. leben sehr gut davon. Eine tolle Alternative für Nachtspeicherkunden bieten die Elektrizitätswerke Schönau, eine ehemalige Bürgerintiative, der es gelang, ihr örtliches Stromnetz zu übernehmen. Mittlerweile beliefern die sympathischen Öko-Revoluzzer ganz Deutschland mit echtem Ökostrom und werden auch vom Bündnis „Atomausstieg selber machen“ empfohlen.

Ihr Preis für Nachtstrom liegt gezwungener Maßen über dem eures derzeitigen Anbieters, aber kein anderer Fremdversorger ist günstiger. Immer noch nicht überzeugt? Besonders kostenbewusste Kunden können den Nachtstrom bei ihrem regionalen Umweltverschmutzer beziehen, den Tagstrom aber bei EWS.
(Quelle: ews-schoenau.de)



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1 Kommentar:

  1. Elektrische Nachtspeicherheizungen verwenden sieben Stunden Strom über Nacht. Die Wärme wird in Ziegel innerhalb der Heizung gespeichert wird. Wenn der Benutzer Wärme benötigt während des Tages und am Abend sind sie in der Lage, diese gespeicherte Wärme, die das Haus warm bis zur nächsten Nacht, wenn der Ladevorgang beginnt wieder halten lassen.

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